Praxis Dr. Wessig: Patienteninfo Datenschutz

Patienteninformation Datenschutz:

Die am 25. Mai 2018 in Kraft tretende Datenschutz-Grundverordnung der EU (DSGVO) formuliert zahlreiche datenschutzrechtliche Maßnahmen, die  im medizinischen Bereich beim Umgang mit Patientendaten aufgrund der tradtionellen Schweigepflicht lange zum Großteil eine Selbstverständlichkeit darstellten. 

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Trotz eines erheblichen Mehraufwandes bei der Praxisorganisation begrüße ich persönlich den Denkanstoß DSGVO sehr, da mich schon lange der allgemein freizügige Umgang mit eigenen Daten, insbesondere in Sozialen Netzwerken wundert.

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Aber auch außerhalb sozialer Netzwerke stellt die Schnittstelle zwischen den absolut vertraulichen Patientendaten und modernen Kommunikationswegen wie Email, Kurznachrichten und Chats eine Grauzone dar. Grauzone deshalb, weil die geforderte verschlüsselte Kommunikation ein sehr dehnbarer Begriff ist. WhatsApp überträgt einerseits den Inhalt der Textnachrichten zwar verschlüsselt, übermittelt die Information Wer Wann Wem aber eine Nachricht geschickt hat aber an Facebook. Andererseits werden beispielsweise iMessages verschlüsselt über Apple-Server versendet, Apple selber hat aber Zugriff auf den Verschlüsselungsalgorithmus. 

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Zero-Knowledge-Prinzip und End-zu-End-Verschlüsselung heißt die Lösung: durch anonyme Anmeldeoptionen bei den verwendeten Diensten und Verschlüsselung von Nachrichten auf dem Gerät des Absenders weiß niemand Wer Wem Was schreibt. Alle in die Neurologische Praxis Dr. Wessig hinein und aus der Praxis hinaus führenden digitalen Kommunikationswege arbeiten nach diesen Prinzipien.

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Diese Sicherheit bringt Einschränkungen der Benutzerfreundlichkeit für Sie mit sich: 

1. Emails können nur noch beantwortet werden, wenn Sie von einem Protonmail-Account kommen. Die Entscheidung für Protonmail und gegen vergleichbare Anbieter fiel aus verschiedenen Gründen: 

- Verfügbarkeit kostenfreier Accounts 

- extreme Benutzerfreundlichkeit

- Protonmail stammt von Wissenschaftlern und nicht von Geschäftsleuten.

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2. Kurznachrichten können nur noch über Threema gesendet werden. Die Entscheidung für Threema fiel aufgrund der Verzichtbarkeit einer Mobiltelefonnummer.

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Weitere Informationen zum Datenschutz in der Neurologischen Praxis Dr. Wessig finden Sie im Download-Bereich.

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Ihr Dr. J-A Wessig

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